Standort Wiesau

Wiesau - Eingangstor zum Naturpark Steinwald

Wegen der zentralen und verkehrsgünstigen Lage ist Wiesau Eingangstor zum Naturpark Steinwald, zugleich aber auch Ausgangspunkt für viele Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung. Den Erholungssuchenden erwarten ein breit gefächertes Freitzeitangebot, darunter: Naherholungsgebiet "Wiesauer Waldseen" mit Bade- und ausgezeichneten Angelmöglichkeiten, Trimm-dich-Pfad, leicht begehbare markierte Wanderwege, Radwege, Sportzentrum, Tennisanlage und Fitnessraum.

Mehr Infos zur Ferienregion rund um Wiesau finden Sie auch hier: www.oberpfaelzerwald.de

Freizeit in Wiesau

Die wichtigsten Informationen

Die staatliche Tourismusschule Wiesau: Dein Sprungbrett in die internationale Hotellerie und Tourismuswirtschaft

Die im Jahr 2005 gegründete Staatliche Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement (BFS HoT) Wiesau in der Oberpfalz ist ein bundesweites Pionier- und Erfolgsmodell. Unter dem Dach des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) Wiesau bietet sie leistungsstarken jungen Menschen eine exzellente, dreijährige Vollzeitausbildung, die sie optimal auf Fach- und Führungsaufgaben in der „schönsten Branche der Welt“ vorbereitet.

Die Ausbildung formt die Schülerinnen und Schüler zu echten „Reise-Engeln“ und „Wünsche-Wahr-Machern“, die mit kultureller Sensibilität und höchster Dienstleistungsorientierung unvergessliche Momente für Gäste kreieren. Ein enormer Vorteil: Der Schulbesuch ist als staatliche Schule komplett schulgeldfrei und zudem voll BAföG-fähig.

Die Doppelqualifikation: Zwei Abschlüsse in drei Jahren

Das Herzstück der Ausbildung ist das Konzept der Doppelqualifikation. In nur drei Jahren erwerben die Lernenden zeitgleich:

  • Den vollwertigen Berufsabschluss als staatlich geprüfte/r Assistent/in für Hotel- und Tourismusmanagement.
  • Die allgemeine Fachhochschulreife (Fachabitur), die zu einem bundesweiten Studium an Fachhochschulen berechtigt.

Abiturienten haben in Wiesau zudem den Vorteil, dass sie von bestimmten allgemeinbildenden Fächern befreit werden können, was ihnen einen freien Freitag für zusätzliche Praktika oder einen Nebenverdienst verschafft.

Das Ausbildungskonzept: Die 6 Säulen des Erfolgs

Wie aus dem schuleigenen Informationsflyer hervorgeht, stützt sich die exzellente Ausbildungsqualität auf sechs tragende Säulen:

  1. Allgemeinbildung: Schaffung einer fundierten Basis, um sich mit internationalen Gästen auf hohem Niveau über verschiedenste Themen unterhalten zu können.
  2. Sprachen: Am Ende der Ausbildung beherrschen die Absolventen mindestens zwei tourismusrelevante Sprachen fließend. Neben Wirtschaftsenglisch und Wirtschaftsspanisch (Pflicht) kann zwischen Französisch und Tschechisch gewählt werden.
  3. Breite kaufmännische Bildung: Die Schüler lernen, Problemstellungen in Marketing, Personalwesen, Rechnungswesen (inkl. Kosten- und Leistungsrechnung) und Controlling eigenständig zu lösen.
  4. Arbeitstechniken: Methodentraining für effizientes Arbeiten, Projektmanagement, Teamführung und moderne Präsentationstechniken.
  5. Dienstleistungspersönlichkeit: Die Entwicklung eines offenen, serviceorientierten Charakters steht im Fokus – das Ziel sind begeisterte, wunschlos glückliche Gäste.
  6. Fachqualifikationen: Tiefgreifendes Praxiswissen in Speisenzubereitung, Restaurant- und Barservice, Front-Office (Empfang), Housekeeping und Reisevermittlung.

Zusätzlich können wertvolle Zusatzzertifikate erworben werden, die in der Branche hoch angesehen sind: Der IHK-Ausbilderschein (AdA / AEVO), die Qualifikation zum „Service-Coach“ für Qualitätsmanagement sowie das spanische Sprachdiplom DELE.

Innovatives Lernen: Der Discovery & Experience Monday (DEM)

Um den modernen Anforderungen der Arbeitswelt gerecht zu werden, führt die Schule ab dem Schuljahr 2026/2027 ein zukunftsweisendes Konzept ein: den Discovery & Experience Monday (DEM). Der Montag wird komplett vom klassischen Stundenplan entkoppelt und als flexibler Raum für selbstgesteuertes, schülerzentriertes Lernen genutzt.

Die Schüler planen ihre Aufgaben und Projekte digital über Microsoft Teams und Planner, führen Praxisinterviews, arbeiten projektbezogen oder bereiten sich individuell auf Prüfungen vor. Die Lehrkräfte agieren dabei als Lerncoaches. Dieses Konzept fördert massiv die Eigenverantwortung, Selbstorganisation und Problemlösungskompetenz der künftigen Führungskräfte.

Weltweite Praktika: Wertvolle Praxiserfahrung

Theorie und Praxis sind in Wiesau untrennbar miteinander verbunden. In die drei Schuljahre sind mindestens 20 bis 23 Wochen Betriebspraktika integriert, die in Blöcken von 8 bis 9 Wochen absolviert werden.

Die Schüler arbeiten als echte Reise-Engel auf der ganzen Welt. Beliebte Praktikumsorte sind Luxushotels in Österreich, Clubanlagen auf Fuerteventura, Reiseveranstalter in Thailand, Hochzeitsagenturen auf Teneriffa oder Kreuzfahrtschiffe wie die AIDA-Flotte. Die Schule greift bei der Vermittlung auf ein Netzwerk von über 2.000 Kontakten zurück. Damit die internationale Mobilität nicht an den Kosten scheitert, bezuschusst der engagierte Förderverein der Schule die Flüge und Fahrten der Schüler mit rund 20.000 Euro jährlich. Auch Erasmus+ Mittel können in Anspruch genommen werden.

Ausstattung und Campus-Leben auf Top-Niveau

Die infrastrukturelle Ausstattung der Schule in Wiesau sucht bundesweit ihresgleichen und bereitet die Schüler an echten Praxis-Arbeitsplätzen vor:

  • Gastronomie & Hotellerie: Zwei voll ausgestattete Lehrküchen, zwei Lehrrestaurants mit Schanktheken sowie eine praxisnahe Trainingsrezeption und ein Übungs-Hotelzimmer auf 5-Sterne-Niveau.
  • IT-Infrastruktur: Sechs hochmoderne EDV-Räume, in denen der Umgang mit branchenspezifischer Software wie der Hotelsoftware Protel, dem Flug- und Reisereservierungssystem Amadeus TOMA und Provendis GastroKassen intensiv trainiert wird. Zudem gibt es eine 1:1 iPad-Ausstattung für alle Klassen.
  • Campus: Kostenloses WLAN, eine Schülerbibliothek, eine Dreifachturnhalle, eine Mensa sowie Aufenthaltsbereiche runden den Campus ab.

Wohnen und Freizeitumfeld in Wiesau

Für Schüler, die nicht aus der direkten Umgebung pendeln, bietet Wiesau sehr gute und preiswerte Wohnmöglichkeiten. Besonders beliebt ist das betreute Schülerwohnheim Forster (Hotel Deutsches Haus). Gegen einen stark bezuschussten Eigenanteil von nur 5,10 Euro am Tag erhalten die Schüler hier eine Vollverpflegung (Frühstücksbuffet, Mittag- und Abendessen). Das Wohnheim bietet tolle Freizeitmöglichkeiten wie einen Fitnessraum, Billard, Tischkicker, ein Sonnendeck, Grillplätze und regelmäßige „Schülerkneipen“-Abende. Alternativ gibt es im Ort günstige WGs und Einzelappartements.

Geografisch punktet Wiesau durch seine gute Verkehrsanbindung an die Autobahn A93 und einen eigenen Bahnhof. Das direkte Umfeld am Rande des Naturparks Steinwald und dem wildromantischen Naturschutzgebiet Waldnaabtal lädt zum Wandern, Radfahren und im Sommer zum Schwimmen an den „Wiesauer Waldseen“ ein.

Duales Verbundstudium: Der Weg zum Bachelor of Arts

Für Abiturienten und Schüler mit Fachabitur fungiert Wiesau als offizielles Studienzentrum der DIPLOMA Hochschule. Parallel zur Ausbildung (oder im Anschluss daran) kann der Studiengang Tourismusmanagement (Bachelor of Arts) absolviert werden.

Das Besondere an diesem virtuellen Fernstudium: Durch die umfassende Vorbildung an der BFS HoT werden bis zu 70 der 180 ECTS-Punkte vollständig angerechnet. Dies befreit die Studierenden von 12 kompletten Modulen (wie Marketing, Personalwesen, VWL oder Buchführung), verkürzt die Studienzeit massiv und senkt die Kosten auf nur ca. 200 Euro pro Monat. Die Vorlesungen finden bequem samstags online statt, während die Prüfungen direkt vor Ort im Studienzentrum Wiesau geschrieben werden können. Auch andere renommierte Hochschulen (z.B. OTH Amberg-Weiden, Stenden in den Niederlanden) rechnen die Ausbildung in Wiesau mit bis zu 96 ECTS-Punkten extrem hoch an.

Aufnahmevoraussetzungen und Bewerbung

  • Voraussetzungen: Mindestens ein mittlerer Schulabschluss (Realschule, M-Zweig, Wirtschaftsschule) mit einem Notendurchschnitt von 3,5 oder besser in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Für das Duale Studium ist das (Fach-)Abitur nötig.
  • Bewerbungsprozess: Die Auswahl erfolgt über ein Ranking der Noten sowie ein persönliches Vorstellungsgespräch. Bewerbungen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Lichtbild) sollten frühzeitig als PDF oder Word-Datei an info@bfs-hot.de gesendet werden.
  • Besonderheiten: Das erste Schulhalbjahr gilt als Probezeit. Zu Beginn der Ausbildung wird ein Nachweis über eine Infektionsschutzbelehrung (Gesundheitszeugnis) sowie eine einheitliche Berufsbekleidung für Praxisstunden benötigt.

Perspektiven und Kontakt

Absolventen der Tourismusschule Wiesau sind auf dem globalen Arbeitsmarkt extrem gefragt. Mit historischen Bestehensquoten von 99 bis 100 % stehen ihnen alle Türen offen. Sie arbeiten in Direktionen von Hotels, bei Reiseveranstaltern, in Freizeitparks, bei Eventagenturen oder im Destinationsmanagement.

Ansprechpartner für Bewerber und Praktikumsbetriebe:

  • Adresse: Staatliches Berufliches Schulzentrum (BSZ) Wiesau, Pestalozzistraße 2, 95676 Wiesau.
  • Abteilungsleitung / Koordinator: Studiendirektor André Putzlocher.
  • Schulleiter: OStD Thomas Metzler.
  • Telefon: 09634 / 9203-0.
  • E-Mail: info@bfs-hot.de

 

Was ist das Besondere an dieser Ausbildung?

Bewerberinnen und Bewerber ab dem Mittleren Schulabschluss erhalten in drei Jahren in mehrfacher Hinsicht eine Doppelqualifikation:

  • zusätzlich zum Beruf der staatlich geprüften Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement wird die allgemeine Fachhochschulreife erreicht
  • zusätzlich zu Theorie und Allgemeinbildung werden alle notwendigen praktischen Kompetenzen trainiert
  • weil die Kunden die gleichen sind, werden alle wichtigen Kompetenzen aus Hotellerie und Touristik in der Ausbildung vermittelt, was nur eine Schule ohne betriebliche Zwänge schaffen kann
  • zusätzlich zur schulischen Ausbildung werden bereits große Teile eines anschließenden Bachelor-Studiums erreicht: bis zu 105 ECTS werden für die Ausbildung von Hochschulen angerechnet
  • Was sind die Ziele dieser Ausbildung?
  • Unser Ziel ist die optimale Vorbereitung auf das spätere Berufsleben in den Dienstleistungsbranchen Hotellerie und Touristik, sowohl im theoretischen als auch im praktischen Sinn. Ebenso wollen wir Ihnen mit Spaß und Freude durch verschiedenste Praxisprojekte erste Einblicke in das Berufsleben verschaffen. Gleichzeitig ermöglichen wir Ihnen in dieser dreijährigen Ausbildung den Erwerb der Fachhochschulreife.
  • Die Absolventinnen und Absolventen werden nach den 3 Jahren Menschen die schönsten Erlebnisse des Jahres an den schönsten Orten der Erde ermöglichen.

Wie sind die Unterrichtszeiten?

Die Unterrichtstage entsprechend dem bayerischen Schulferienkalender. An Schultagen beginnt der Unterricht um 08:30 Uhr und endet gewöhnlich um 16:15 Uhr. Vormittags ist von 10:45 bis 11:00 Uhr eine Pause. Mittagspause ist i.d.R. von 12:30 bis 13:15 Uhr. Regelmäßig sind zwei Nachmittage pro Woche frei, davon ist i.d.R. einer der Freitag Nachmittag. Für Abiturienten/innen ist der Stundenplan i.d.R. so gestaltet, dass am Freitag kein regelmäßiger Unterricht ist bzw. nur Wahlfächer stattfinden. Dies wird durch die Möglichkeit der Befreiung von den Unterrichtsfächern D, Ma, SK und NWG möglich.

Warum trennt die Ausbildung Hotel- und Tourismusmanagement nicht?

Bei der Ausbildung zu Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement sind beide Teile verpflichtend. Eine Entscheidung zwischen Hotellerie und Touristik ist nicht zu treffen. Dies hat mehrere Gründe:

  • In der Praxis sind die Überschneidungen in den Kompetenzen extrem hoch: Fremdsprachen, Preiskalkulation, Kundenkommunikation, EDV-Programme, etc. unterscheiden sich häufig in Hotels und Tourismusbetrieben nicht.
  • Durch die Kenntnis beide Branchenteile sind vielfach Synergien möglich: Die Leistungsträger der Hotellerie sind Lieferanten der Touristik - durch die Kenntnis beider Bereiche entstehen bessere Produkte und besserer Service für die Kunden.
  • Die Kunden sind in Hotellerie und Touristik die gleichen – man begegnet ihnen nur an unterschiedlichen Stellen der Leistungskette. Somit sind die Grundqualifikationen im Kundenkontakt dieselben.
  • Kein anderer Wirtschaftsbereich ist in den Lebensläufen der Mitarbeiter flexibler: Ein Arbeitsplatzwechsel innerhalb und zwischen Hotellerie und Touristik ist nie schädlich, sondern bringt neue Erfahrungen, Kontakte und Sichtweisen. Im völligen Gegensatz zu fast allen anderen Branchen sind Mitarbeiter nie länger an Positionen gebunden, sondern fügen dem Lebenslauf auch oft jährlich neue Erfahrungen hinzu.

Welche Voraussetzungen brauche ich für die Ausbildung?

Die rechtliche Grundvoraussetzung für den Besuch der Berufsfachschulen für Hotel- und Tourismusmanagement ist der Mittlere Schulabschluss mit einem Durchschnitt von 3,5 oder besser in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch bzw. die Oberstufenreife der Gymnasiums (Notendurchschnitt egal). Eine Altersbeschränkung für die Aufnahme gibt es nicht, die Berufsfachschule ist auch als Alternative zu einer Weiterbildung möglich.

Persönliche Voraussetzungen sind:

  • Man sollte Menschen mögen. In Hotellerie und Touristik ist Kundenkontakt unvermeidbar. Deshalb ist Dienstleistungsorientierung mit dem Grundsatz "Gäste begeistern mit Freude und Kompetenz" eine wichtige Eigenschaft. Wer nicht gerne lächelt, sondern lieber als wandelnde Faust durch das Leben läuft, ist bei uns falsch.
  • Durchhaltevermögen, Leistungsbereitschaft, Sprachen- und Sprechfreudigkeit sowie Hilfsbereitschaft sind für die Ausbildung und die spätere Tätigkeit wichtig.
  • Der Mut, auch mit unbekannten Menschen zu kommunizieren, die Begeisterungsfähigkeit für Destinationen und Produkte sowie die Neugier auf neue Länder, Menschen und Erfahrungen ergänzen die Persönlichkeit.
  • Wer in drei Jahren neben Hochschulzugangsberechtigung noch einen anspruchsvollen Ausbildungsberuf und große Teile eines Bachelor-Studiums erreichen will, braucht Ausdauer, Schnelligkeit und Motivation.

Welche Bedeutung hat die Praxis in der Ausbildung?

Praktische Kompetenzen haben an Berufsfachschule für Hotelmanagement und Tourismusmanagement Wiesau eine sehr hohe Bedeutung. Ohne die grundlegenden praktischen Fähigkeiten ist ein kompetentes Arbeiten an keiner Stelle in Hotellerie und Touristik möglich. Deshalb sind im Lehrplan für die Fachpraxis aus Hotellerie, Gastronomie, Eventmanagement, Reiseveranstaltung, Reisevermittlung und Destinationsvertretung große Stundenkontingente vorgesehen. An der Schule findet der Unterricht deshalb auch in entsprechenden Fachräumen (Gastronomieküchen, Lehrrestaurants, Rezeption, Hotelzimmer, Reisebüro, etc.) statt. Obligatorisch ergänzt wird der Praxisunterricht durch ca. 6 Monate Betriebspraktika.

Gibt es während der Ausbildung Betriebspraktika?

JA! Während der 3-jährigen Ausbildung sind mindestens 20 Wochen einschlägige Betriebspraktika vorgeschrieben. Diese finden weltweit (bisher 42 Länder) statt. Alles zum Praktikum finden Sie hier.

Was kostet der Schulbesuch?

Die Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement Wiesau ist eine staatliche Schule. Damit ist der Schulbesuch schulgeldfrei. Es fallen während der 3 Jahre lediglich geringe Ausgaben durch Kopiergeld (ca. 40 EUR pro Schuljahr), notwendige Berufskleidung (Kochjacke, Servicekleidung ca. 50 EUR), die notwendige Belehrung nach §43 Infektionsschutzgesetz (ca. 20 EUR) und ca. 40 EUR für Übungsbücher zusätzlich zu den Lebenshaltungskosten an. Schülerfahrten (z.B. zur ITB Internationalen Tourismusbörse Berlin oder Prag) werden i.d.R. durch den Förderverein großzügig bezuschusst.

Kann ich BAföG bekommen?

Ja. Der Besuch der Berufsfachschule ist BAföG-fähig. Sie können Schüler-BAföG beantragen, das im Vergleich zum Studierenden-BAföG zwar einen geringeren Höchstsatz aufweist, dafür aber nicht zurückzuzahlen ist. Alle Informationen hierzu finden Sie auf www.bafög.de

Wie sind die Kosten für den Schulweg geregelt?

Die Regelungen zur staatlichen Fahrtkostenerstattung bzw. zur Kostenfreiheit des Schulweges sind stark von Ihrer Lebenssituationen und den familiären Verhältnissen abhängig. Alle Informationen hierzu finden Sie zum Beispiel beim Landratsamt Tirschenreuth unter www.kreis-tir.de.

Wie komme ich nach Wiesau? Kann ich in Wiesau wohnen?

Wiesau ist mit knapp über 4.000 Einwohnern eine Marktgemeinde zentral gelegen im bayerischen Landkreis Tirschenreuth (nördliche Oberpfalz). Wiesau hat einen direkten Autobahnanschluss an der A93 und einen Bahnhof mit zentraler Bedeutung für den Landkreis mit i.d.R. stündlichen Zughalten Richtung Norden (Marktredwitz, Hof) und Süden (Weiden, Regensburg, München) mit Umsteigemöglichkeit nach Nürnberg (in Marktredwitz und Weiden). Der Bahnhof ist ca. 200 m Luftlinie von der Berufsfachschule Wiesau entfernt.

Direkt an der Berufsfachschule gibt es ca. 120 öffentliche, kostenfreie Parkplätze. Aufgrund der überregionalen Herkunft sind knapp die Hälfte der Schüler/innen an der Berufsfachschule für die Ausbildung nach Wiesau gezogen. Hierfür stehen viele Privatvermieter zur Verfügung. Für ein Einzelappartement sind ca. 260 EUR pro Monat, in einer Wohngemeinschaft ca. 210 EUR pro Monat (jeweils warm inkl. Internet) vorzusehen. Die Schule ist bei der Wohnungssuche behilflich.

Was hat Wiesau zu bieten?

Als zentraler Berufsschulstandort im Landkreis Tirschenreuth ist Wiesau auf die Bedürfnisse von Auszubildenden eingestellt. Informationen rund um Wiesau finden Sie hier.

Wie erfolgt die Aufnahme? Gibt es eine Bewerbungsfrist/Probezeit?

Die Aufnahme an der Berufsfachschule für Hotelmanagement und Tourismusmanagement Wiesau erfolgt auf Grundlage Ihrer Bewerbung (übliche Unterlagen, gerne per E-Mail info(at)bfs-hot.de).

Die Zu-/Absage erfolgt i.d.R. innerhalb einer Woche evtl. auch nach einem Bewerbungs-/Informationsgespräch vor Ort bzw. einem Telefoninterview. Die endgültige Zusage ist immer abhängig vom Erreichen der Mindestvoraussetzung (Mittlerer Schulabschluss mit 3,5 oder besser im Schnitt aus D, Ma und E bzw. die Oberstufenreife des Gymnasiums).

Eine Bewerbungsfrist gibt es nicht. Eine Aufnahme an der Berufsfachschule ist bis 15. Oktober eines Jahres prinzipiell in Abhängigkeit von verfügbaren Plätzen möglich. Die endgültige Aufnahme ist abhängig vom Bestehen der Probezeit. Die Probezeit ist das erste Schulhalbjahr. Über das Bestehen der Probezeit entscheidet der Schulleiter nach Empfehlung der Klassenlehrerkonferenz. I.d.R. ist die Probezeit bestanden, wenn im Zwischenzeugnis schlechtesten Falls maximal eine Note 5 erreicht wurde.

Gibt es Unterstützung bei Problemen? Können Schuljahre wiederholt werden?

Während der Ausbildung an der Berufsfachschule können bis zu zwei verschiedene Schuljahre wegen Nichterreichen des Klassenziels (i.d.R. 2x Note 5 bzw. 1x Note 6 und schlechter) wiederholt werden. Tritt das Nichterreichen des Klassenziels aus Gründen ein, die der Schüler/die Schülerin nicht zu vertreten hat (z.B. lange Krankheit, etc.), gilt der nochmalige Besuch einer Jahrgangsstufe nicht als Wiederholen. Für alle schulischen, organisatorischen und persönlichen Probleme bestehen an der Berufsfachschule Ansprechpartner:

  • Beratungslehrer
  • Jugendsozialarbeiterin
  • Schulpsychologin
  • Welche Lehrkräfte erwarten mich an der Berufsfachschule

An der Berufsfachschule für Hotelmanagement und Tourismusmanagement Wiesau unterrichten in der Regel hauptamtliche Lehrkräfte mit zweitem Staatsexamen und Lehrbefähigung in den entsprechenden Unterrichtsfächern. Die Fachlehrer in den praktischen Fächern verfügen i.d.R. über langjährige Erfahrung aus betrieblicher bzw. selbständiger Tätigkeit und neben der Lehrerausbildung über einen Abschluss als Meister oder Betriebswirt. Ergänzt wird das Kollegium durch nebenberufliche Lehrkräfte z.B. mit Spanisch oder Tschechisch als Muttersprache oder Führungskräfte aus der Hotellerie.

Wie ist die Schule ausgestattet?

Neben 6 Klassenzimmern mit EDV-Schülerarbeitsplätzen verfügt die Tourismusschule Wiesau über einen Vortragsraum, 2 Lehrrestaurants, 2 Gastronomieküchen mit je 8 Schülerkojen, ein Hotelzimmer, eine Rezeption, eine Fachbibliothek, ein Schülerkiosk, eine 3-fach Sporthalle, etc.

Was machen die Absolventinnen und Absolventen? Wie zufrieden sind diese?

Die bisher knapp 400 Absolventinnen und Absolventen verteilen sich mit ca. 2/5 auf die Hotellerie weltweit, ca. 2/5 auf die Touristik und ca. 1/5 auf ein Studium.

 

  • Über den Förderverein und die Netzwerke Xing und LinkedIn bleiben sie in Kontakt und vermitteln sich häufig neue Jobs, Kunden oder Erfahrungen. Zur Bewertung der Ausbildung durch die Absolventinnen und Absolventen ist auf eine Absolventenumfrage und den Blog zu Absolventenmeinungen auf dieser Webseite zu verweisen.
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Kann ich neben der Ausbildung arbeiten und Geld verdienen?

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In fast keiner anderen Branche ist es leichter, über eine geringfügige Beschäftigung oder auch einmalige Arbeitseinsätze neben der Ausbildung Geld zu verdienen: Sowohl die Gastronomie als auch Hotellerie suchen ständig Aushilfskräfte, die an manchen Tagen abends, bei Veranstaltungen oder am Wochenende z.B. über die Mittagszeit v.a. den Service unterstützen. Wenn dies regelmäßig und in bestimmter Weise wahrgenommen wird, ist auch eine Anrechnung als Praktikum möglich.

Gibt es Wahlfächer / Zusatzqualifikationen?

Ja! An Wahlpflichtmodulen ist in der 11. Klasse zwischen Tschechisch und Französisch (Anfägner/Fortgeschrittene) als 3. Fremdsprache zu wählen, in der 12. Klasse zwischen Destinationskunde und Kulturmanagement sowie in der 13. Klasse zwischen Gesundheits- und Sportmanagement. In allen Jahrgangsstufen ist das Wahlfach Sport möglich.

Als weitere Wahlfächer werden folgende angeboten (je mind. 5 Teilnehmer):

  • 11. Klasse: Schlüsselqualifikationen, Wirtschaftsenglisch, Wirtschaftsspanisch
  • 12. Klasse: Berufs- und Arbeitspädagogik (inkl. IHK-Prüfung zur Ausbildereignung), Tschechisch, Französisch, Wirtschaftsenglisch, Wirtschaftsspanisch
  • 13. Klasse: Tschechisch, Französisch, Wirtschaftsenglisch, Wirtschaftsspanisch

 

Folgende Qualifikationen sind zusätzlich zu Berufsabschluss und allgemeiner Fachhochschulreife während der 3 Jahre zu erwerben:

  • IHK-Abschluss zur Ausbildereignung (AdA-Schein)
  • Sprachzertifikate (Spanisch DELE, Englisch KMK-Zertifikat)
  • Abschluss als Fremdsprachenkorrespondent (in Kooperation mit der Fremdsprachenschule Weiden, bei Belegung der Wahlfächer Wirtschaftsenglisch und Wirtschaftsspanisch)

Wo kann ich nach der Ausbildung arbeiten?

Mögliche Tätigkeitsfelder der Absolventen sind z.B.:

  • Im Hotel: Assistent der Geschäftsleitung, zuständig für Personaleinstellung und -einsatzplanung, Marketing, Angebotsgestaltung, Zielgruppenanalyse, Yield Management
     
  • Im Destinationsmanagement: Planung und Gestaltung des Angebots, Darstellung einer Urlaubsregion, Organisation von Veranstaltungen, Gästebetreuung, Tourist-Information
     
  • In einer Reiseagentur: Beurteilung von Hotels und anderen Dienstleistern, Vertragsverhandlung und Angebotskalkulation
     
  • Bei einem Reiseveranstalter/Tour Operator: Beurteilung der Kundennachfrage und Gestaltung von Angeboten, Durchführung von Reisen und Veranstaltungen, Controlling und Yield Management
     
  • Bei einem Touristikdienstleister (Gesundheits-, Sport-, Kultureinrichtung): Marketing, Vertragsgestaltung mit Reiseveranstaltern, Planung und Durchführung des Angebots
     
  • Bei einer Veranstaltungsagentur/Event Management: Planung, Durchführung und Vermarktung von kulturellen oder sportlichen Events
     
  • Bei einem Freizeitpark: Kundenbetreuung, Kundengewinnung, Gruppenarrangements
     
  • Bei einem touristiknahen Dienstleister: Softwareberatung, Prozessoptimierung im Gastgewerbe und der Touristik, Mitarbeiterschulungen (alle Absolventen besitzen die Ausbildereignung nach AEVO - AdA-Schein)
     
  • Bei einem beliebigen Großunternehmen: Empfang, Vorstandssekretariat, Veranstaltungswesen, Messeauftritte, Organisation und Abwicklung von Geschäftsreisen
  • Gibt es Betriebspraktika während der Ausbildung?
  • Während der 3-jährigen Ausbildung zu Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement sind mindestens 20 Wochen einschlägiger Betriebspraktika während der Schulzeit vorgeschrieben. D.h. die Klassen der BFS HoT haben nicht die üblichen ca. 40 Schulwochen pro Jahr, sondern entsprechend der Planverteilung der Pflichtpraktika von 6, 7 und 7 Wochen auf die 3 Ausbildungsjahre weniger Schulwochen. Den Praktikumsplan finden Sie hier. Die bayerischen Schulferien sind zusätzlich/ergänzend für Betriebspraktika möglich!

Muss ich schon vor der Ausbildung Praktika machen?

Für eine Bewerbung an der Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement Wiesau sind Praktika keine Voraussetzung. Ein Praktikum in der Branche wird natürlich empfohlen. Bitte wählen Sie den Praktikumsbetrieb gut aus und lassen Sie sich von evtl. typischen Einstiegstätigkeit oder evtl. harschem Arbeitsklima nicht abschrecken.

In welchen Betrieben sind Praktika möglich?

Da die Ausbildung an der Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement Wiesau sehr breit ist und Kompetenzen aus dem Gastgewerbe/Hotellerie, der Touristik und den verwandten Dienstleistungsbereichen vermittelt, sind einschlägige Betriebspraktika in Hotels, Gasthöfen, Restaurants, Reisebüros, bei Reiseveranstaltern, bei Event-Agenturen, in Tourist-Informationen, bei Destinationsvertretungen, bei Verbänden, bei Incoming-Agenturen bei Online-Reisevermittlern, bei Verkehrsträgern (Fluggesellschaften, Bahnen, Busunternehmen), etc. möglich. Eine konkrete Verteilung der Praktika auf Betriebsarten bzw. Tätigkeitsschwerpunkten ist nicht vorgeschrieben, sondern kann von Ihnen selbst bestimmt werden.

Kann ich auch Praktika im Ausland machen?

 

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Internationale Erfahrungen auch bei den Betriebspraktika sind zur Persönlichkeitsentwicklung und Sprachförderung ausdrücklich erwünscht! Schüler/innen haben bisher in 42 Ländern Praktika absolviert. Dabei gibt es sehr wenige Einschränkungen. Die Flug-/Reisekosten werden fast immer vom Förderverein und bereits häufig über europäische Fördergelder im Programm Erasmus+ unterstützt.

Welche Kosten entstehen durch die Betriebspraktika?

In aller Regel stellen die Praktikumsbetriebe (insbesondere in Ferienregionen) die Unterkunft. Bei Praktika im Gastgewerbe ist auch die Verpflegung in aller Regel frei. Wesentliche Kosten entstehen bei den Praktika durch die Reise zum Praktikumsort. Einige Betriebe übernehmen aber auch die Flugkosten (z.B. Hotelketten, Reiseveranstalter). Die verbleibenden Kosten können über den Förderverein der Schule unterstützt werden. Innereuropäische Praktika sind evtl. über das EU-Programm Erasmus+ förderfähig.

Wie finde ich einen Praktikumsbetrieb?

Aus über 2.000 bisherigen Betriebspraktika mit über 10.000 Wochen Dauer in über 750 Betrieben kann die Schule aus einem großen Schatz an Erfahrungen schöpfen und aus jedem Branchenbereich und vielen Ländern Praktikumsbetriebe empfehlen. Über die Eignung eines Betriebs entscheidet die Schule, aber prinzipiell ist auch jede Initiativbewerbung von Schülern/innen bei allen Betrieben der Ausbildungsbranchen möglich. Viele Webportale bieten Ausschreibungen für Praktikumsplätze. Viele Arbeitgeber aus Hotellerie und Touristik bieten auch auf ihren Webseiten direkt Praktikumsplätze an.

Wie lange dauern die Betriebspraktika?

Der Praktikumsplan der Schule sieht für jede Jahrgangsstufe ein 6-7 wöchiges Pflichtpraktikum vor, das in der Regel durch Ferien verlängert werden kann. In der 12. Klasse liegt der Praktikumsblock in der Regel am Ende des Schuljahres und in der 13. Klasse in der Regel am Anfang, sodass zwischen 12. und 13. Klasse bis zu 5 Monate Praktikum am Stück möglich ist. Innerhalb der Praktikumsblöcke ist die Verteilung der Pflichtpraktikumswochen frei. D.h. auch eine Aufteilung von Praktika (z.B. 7 Wochen auf 3 Wochen im Reisebüro und 4 Wochen in der Tourist-Information) sind möglich. Grundvoraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung ist der Nachweis von 20 Wochen.

Verdiene ich im Praktikum Geld?

Die meisten Praktikumsbetriebe vergüten das Praktikum. Dies ist oft abhängig von der Dauer (je länger, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Vergütung). In einigen Ländern (z.B. Österreich) gilt ein Mindestlohn auch für Praktika. Häufig hängt die Vergütung im Praktikum auch davon ab, ob Unterkunft und Verpflegung vom Betrieb gestellt werden.

Wie läuft ein Betriebspraktikum ab?

Mit der Zusage einer Praktikumsstelle ist ein Praktikumsvertrag von Schüler/Schülerin, Praktikumsbetrieb und Schule zu unterzeichnen. Muster hierfür liegen in Deutsch, Englisch und Spanisch vor. Während des Praktikums ist ein Beobachtungsbogen sowie ein Praktikumsbericht zu erstellen (Vorlagen siehe hier). Am Ende des Praktikums ist vom Betrieb eine Bestätigung auszufüllen (Muster in Deutsch, Englisch und Spanisch), in der Regel wird zusätzlich ein Arbeitszeugnis ausgehändigt. Nach dem Praktikum füllt jede/r Schüler/in ein Resümee aus und reflektiert damit das Praktikum. Ein Antrag auf Kostenzuschuss durch den Förderverein kann sowohl vorher, während als auch nach dem Praktikum gestellt werden.

Was ist das Besondere an diesem Studium?

Das Studienzentrum Tourismusmanagement der DIPLOMA Hochschule an der Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement Wiesau bietet zwei Alleinstellungsmerkmale:

  1. In nur 3 Jahren (sonst i.d.R. 4,5!) erreichen Abiturienten einen Berufsabschluss und gleichzeitig den Bachelor of Arts (Verbundstudium). Dies wird nur möglich, weil die staatliche Berufsausbildung mit 70 ECTS auf das Studium angerechnet wird.
  2. Dieses Duale Studium integriert sowohl die notwendigen Praxiskompetenzen aus der Hotellerie als auch aus allen Bereichen Touristik. Es ist damit die einzige Möglichkeit, sich beim Dualen Studium nicht zwischen Hotellerie und Touristik entscheiden zu müssen, weil kein Betrieb, sondern nur eine Schule ohne betriebliche Zwänge beides leisten kann.

 

Ist das Studium in Wiesau auch ohne Ausbildung an der BFS möglich?

Weil die Ausbildung auf das Studium mit 70 ECTS angerechnet wird (Einstieg in das 3. Semester!), ist eine Aufnahme des Studiums zum Bachelor of Arts in Tourismusmanagement am Studienzentrum Wiesau nur entweder gleichzeitig mit Berufsausbildung an der Berufsfachschule (für Abiturienten) oder im Anschluss an die Ausbildung (für Bewerber mit Mittlerem Schulabschluss, dann berufsbegleitend) möglich.

Was muss ich zur Ausbildung an der Berufsfachschule wissen?

Alle Fragen zur Berufsfachschule finden Sie im Menüpunkt Ausbildung auf dieser Webseite oder direkt unter FAQs Ausbildung.

Ist das Studium zulassungsbeschränkt?

Durch die Aufnahme an der Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement Wiesau und die Anrechnung der Ausbildung auf das Studium steigen Bewerber in das 3. Semester des Studiums ein. Dadurch ist das Studium nicht mehr zulassungsbeschränkt, es gibt keinen NC.

Wo finden die Prüfungen statt?

Die Prüfungen finden direkt am Studienzentrum Wiesau an der Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement statt. Lediglich für die Verteidigung der Bachelor-Arbeit ist ein persönliches Erscheinen in Bad Sooden-Allendorf am Stammsitz der Hochschule notwendig.

Was kostet das Studium?

Der Besuch der staatlichen Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement Wiesau ist schulgeldfrei. Lediglich geringe Ausgaben für Kopiergeld (ca. 40 EUR pro Schuljahr), Berufskleidung (Service, Kochjacke) und Bücher sind einzuplanen.

Schüler der Berufsfachschule können Schüler-BAFöG beantragen. Dieses ist vom Höchstsatz zwar geringer als das Studenten-BAFöG, dafür aber i.d.R. ein reiner Zuschuss, also nicht zurückzuzahlen.

Das Studium an der privaten DIPLOMA-Hochschule kostet 227 EUR pro Monat. Allerdings ist die Anzahl der Raten auf 34 fixiert, auch wenn das Studium bis zu 11 Semestern dauern sollte. Damit sind die Studiengebühren fest planbar. Bei Sofortzahlung zu Studienbeginn wird auf die Gebühren 10% Rabatt gewährt. Bei Studienabbruch werden die Gebühren monatsanteilig zurückerstattet. Lediglich während des ersten Semesters ist kein Abbruch möglich. Die Studiengebühren sind evtl. bei der Einkommensteuer abzugsfähig.

Muss ich für das Studium umziehen / Präsenzveranstaltungen besuchen?

Das Studium ist ein rein virtuelles Studium im blended learning. Das heißt, dass zu Beginn des Semesters ein Paket mit Unterlagen zu Ihnen kommt und alle Vorlesungen über den Online-Campus als Videokonferenz übertragen werden. Zur Teilnahme benötigten Sie lediglich einen Internetzugang. Nur die Prüfungen finden entweder an der Berufsfachschule Wiesau oder einem anderen Studienzentrum (z.B. München, Berlin, ...) bzw. einer Deutschen Botschaft / einem Goethe-Institut im Ausland statt. Zur Verteidigung der Bachelor-Arbeit ist ein Besuch am Hauptsitz der Hochschule in Bad Sooden-Allendorf notwendig.

Wie bewerten die Teilnehmer das Studium?

Nach 5 Jahren Studienzentrum Wiesau wurden im Herbst 2018 die bisher 70 Studierenden umfangreich befragt. Die Ergebnisse sind hervorragenden und sind hier zu finden.

Warum ist der duale Partner bei diesem Studium kein Betrieb, sondern eine Schule?

Konzept dieses Dualen Verbundstudiums ist es, nicht zwischen Hotelmanagement und Tourismusmanagement zu trennen, sondern wegen der vielfältigen Überschneidungen die wesentlichen Kompetenzen aus beiden Bereichen zu vermitteln. Es gibt aber keinen Betrieb, der beide Seiten – Hotellerie und Touristik – bieten kann. Deshalb ist der duale Partner in diesem Studium die staatliche Berufsfachschule: Weil diese keinen Betriebszweck erfüllen, keine Umsatzziele erreichen und keine Kunden zufriedenstellen muss, ist in 3 Jahren die Vermittlung aller relevanten Praxiskompetenzen aus beiden Bereichen möglich. Die Vertiefung der schulischen Ausbildung erfolgt dann in mindestens 20 Wochen einschlägiger Betriebspraktika weltweit.

Bin ich beim Studium an einen Betrieb gebunden?

Nein. Da Sie Ihre Studiengebühren zunächst selbst bezahlen und das Studium als ausbildungs-/berufsbegleitendes Studienkonzept aufgebaut ist, sind Sie nicht an einen Betrieb gebunden. Im Gegenteil: Es macht großen Sinn, die Betriebspraktika auf mehrere Betriebe und mehrere Länder zu verteilen. Dadurch, dass Sie an der Berufsfachschule planmäßig aber nur Montag bis Donnerstag Unterricht haben, erhalten Sie allerdings die Möglichkeit, einen Tag pro Woche in einem (festen) Betrieb – auch zur Finanzierung der Studiengebühren – zu arbeiten, bei dem Sie z.B. später einsteigen möchten.

Wie hoch ist die Belastung durch das Duale Verbundstudium?

Hoch, aber absolut realistisch machbar. In einer Umfrage unter 70 Studierenden dieses Modells wurde klar geantwortet, dass sowohl die zeitliche Belastung als auch das Anspruchsniveau weder zu leicht/einfach noch zu schwer/anspruchsvoll sind. Da die Eingangsvoraussetzung für den Besuch der Berufsfachschule der Mittlere Schulabschluss ist und alle Fächer (außer D, Ma und E) ohne Vorkenntnisse starten, sollte Sie als Abiturient/in mit dem Bestehen der Berufsfachschule keine wesentlichen Probleme und damit Ressourcen freihaben für die verbleibenden Module des virtuellen Fernstudiums.

Ist die DIPLOMA Hochschule anerkannt?

Die DIPLOMA private Hochschule Nordhessen ist eine staatlich anerkannte Hochschule. Der Studiengang Tourismusmanagement (B.A) ist von der FIBAA akkreditiert.

Habe ich Kontakt zu anderen Studierenden?

Die Studiengruppe des Studienzentrums Wiesau ist mit ca. 20 Studierenden pro Semester überschaubar. Alle kennen sich – auch semesterübergreifend – i.d.R. persönlich. Das gleiche Semester besucht i.d.R. von Montag bis Donnerstag den Unterricht in der gleichen Schulklasse. Auch über Foren findet ein reger Austausch statt.

Erhalte ich Unterstützung während des Studiums bei Fragen?

Der Leiter des Studiengangs Tourismusmanagement an der DIPLOMA Hochschule bietet ebenso wie die Dozenten regelmäßig virtuelle Sprechstunden an. Die Hochschule ist gut telefonisch erreichbar. Ihren Ansprechpartner am Studienzentrum Wiesau können Sie i.d.R. auch außerhalb der Unterrichtszeit über Mobiltelefon erreichen.

Wie funktioniert das Fernstudium genau?

Sie studieren völlig unabhängig von Ihrem aktuellen Wohnort. Voraussetzung ist lediglich ein Internetzugang. Jedes Semster erhalten Sie die Skripte der anstehenden Module. Die Vorlesungen finden über den Online-Campus der Hochschule als Videokonferenz an Samstagen statt. Über den Online-Campus haben Sie auch Zugriff auf eine umfangreiche Bibliothek inklusive Fachzeitschriften. Lediglich die Prüfungen finden in Wiesau bzw. weiteren Studienzentren statt.